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08.10.2020 | 05:45

Pharma- und Chemiemarkt - CureVac, BASF, Valeo Pharma

  • BASF
  • Valeo Pharma
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Nachdem die Aktie von CureVac‘s in der Spitze fast 50% an Wert verloren hat, legten sie nunmehr wieder deutlich zu. Auch die BASF-Aktionäre könnten nach über 2 ½ Jahren Leidensphase wieder ein zartes Pflänzchen Hoffnung entwickelt haben, nachdem die Aktie seit März 2020 wieder um 50 % angesprungen ist. Valeo Pharma baute im vergangenen Quartal die angebotene Produktpalette merklich aus, was sich in den Folgequartalen mit steigenden EBITDA-Margen bemerkbar machen sollte.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Stefan Bode


 

Valeo Pharma - Markteinführungen gehen voran!

Das kanadische Spezialpharmaunternehmen Valeo Pharma (ISIN: CA91915B1085 WKN: A2PLB4 Ticker: VP2) treibt die Einführung und Vermarktung seiner bestehenden und neuen Produkte weiter voran. Im September 2020 wurden dafür von Investoren insgesamt 6,9 Millionen CAD eingenommen. Noch in der letzten Juni Woche konnte
das neue Produkt Ametop eingeführt werden und im Juli 2020 das Produkt Yondelis. Zusammen waren beide Produkte im letzten Quartal bereits für 13 Prozent der Gesamtverkäufe verantwortlich. Die größten Erwartungen legt Valeo Pharma aber auf das erst kürzlich eingeführte Produkt HesperCo. Dieses wird gerade landesweit eingeführt und stärkt und unterstützt das menschliche Immunsystem. Für die Gesundheitsversorgung gerade in Coronazeiten wichtig und sicherlich der nächste Umsatzbooster für Valeo Pharma.
Für Anfang 2021 ist auch schon die nächste Markteinführung in der Pipeline.

CureVac – Wie geht es weiter?

Nach dem sensationellen IPO des Tübinger Biotech-Unternehmens CureVac (WKN: A2P71U ISIN: NL0015436031 Ticker: 5CV) und dem Hoch vom 17. August 2020 bei 85 USD je Aktie ging es bis zum 24. Sept. 2020 um fast 50 Prozent wieder runter. Seitdem hat sich die Aktie wieder gefangen und notiert mit 54,34 USD wieder über 26 Prozent oberhalb des letzten Tiefs.
Doch es ist nicht nur wesentlich, was der Chart abbildet, sondern vor allem, wie es bei CureVac weiter vorangeht, schließlich liegt das Unternehmen gegenüber BioNTech im Hintertreffen.
CureVac ist mit seinem mRNA-Impfstoff in Panama und Peru in die Phase -2a- übergegangen und testet an 690 gesunden Menschen zwischen 18 und 60 Jahren die Wirksamkeit des Impfkandidaten nebst potentiellen Nebenwirkungen. Dabei werden die Probanden innerhalb von 28 Tagen zweimal in unterschiedlicher Dosierungshöhe geimpft, um die beste Wirksamkeit des Impfstoffes zu ermitteln. Da viele Impfstoffe meistens nur im Altersbereich 18 - 40 Jahre getestet werden, dürfte diese Studie auch einen besseren Überblick zu der Verträglichkeit gerade in der älteren Vergleichsgruppe liefern.

BASF – Nach 62% Kursrückgang wieder auf Spur?

Die Aktionäre der BASF (WKN: BASF11 ISIN: DE000BASF111 Ticker: BAS) waren die letzten Jahre stark gebeutelt. Seit Januar 2018 ging es bis März 2020 um über 62 Prozent abwärts. Sicherlich, die Dividende kann als Schmerzlinderung aufgenommen werden; sie kann jedoch den Rückgang bei weitem nicht aufwiegen. Doch die Aktie scheint seit dem März 2020 Tief bei 37,35 Euro in eine bisher stabile Aufwärtsbewegung übergegangen zu sein.
Aus aktueller Perspektive scheint ein langfristiger Einstieg attraktiv, lockt doch bei Kursen um 55,50 Euro je Aktie eine Dividende von 6,12 Prozent pro Jahr. Um jedoch charttechnisch höhere Kursziele freizuschalten, ist ein Monatsschlusskurs oberhalb der 57,15 Euro erforderlich. Wird dies vom Markt umgesetzt, ist die nächste wichtige Hürde bei 65,70 Euro zu überspringen.

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Gemäß §34b WpHG weisen wir darauf hin, dass die HFC Hanseatic Financial Contor GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der HFC Hanseatic Financial Contor GmbH ggf. Aktien der genannten Unternehmen halten und somit ggf. ein Interessenskonflikt besteht. Näheres regelt unser Interessenskonflikt & Risikohinweis.


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Kommentar vom 26.08.2020 | 05:45

Die letzten 36 Monate waren für die BASF Aktionäre sehr hart und sie büßten bis zur Woche vom 16 März 2020 ca. 62% ihres Aktienwertes ein. Das klingt freilich nach hohen Verlusten, aber es lebt sich angenehmer als Aktionär von BASF, wenn sich bei der Kursentwicklung mit noch schlechteren Aktien verglichen wird.
Aurora Cannabis zum Beispiel verlor von der Spitze vom 15. Oktober 2018 bis hin zur ersten Maiwoche 2020 über 96% des gesamten Börsenwertes. Dieses im Vergleich, beruhigt den ein oder anderen Marktteilnehmer, denn somit hat es andere Investoren noch schlimmer getroffen. Aber nach jedem Abschwung besteht immer die Option, dass sich der negative Trend umkehrt.

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