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22.10.2020 | 05:45

Vor dem nächsten Kursschub – Triumph Gold, First Majestic Silver, Yamana Gold

  • first majestic
  • Triumph Gold
  • Yamana Gold
Bildquelle: pixabay.com

Der Goldpreis stieg bis heute, den 22.10.2020, in 2020 um über 26% und das trotz der seit Anfang August 2020 laufenden Korrektur. Auch die Nachfrage nach Gold bleibt wie gehabt hoch. Die Zentralbanken stockten ihre Goldreserven in den ersten sieben Monaten um 260 Tonnen Gold auf. Das ist auf Grund des gestiegenen Goldpreises weniger als im Vergleichszeitraum 2019 (490 Tonnen), aber nach wie vor ein vergleichsweise hoher Zuwachs. Der reduzierte durchschnittliche Ankauf der Zentralbanken kam dadurch zu Stande, dass die Zentralbanken von Kasachstan und Kirgistan zur Beherrschung der Corona-Krise Liquidität benötigten und Gold verkauften; zum anderen setzte die Zentralbank von Russland zum April 2020 weitere Goldkäufe aus, um konzentriert die heimische Erdöl- und Erdgas-Wirtschaft zu stützen. Wie als Privatanleger von der Edelmetallrallye profitiert werden kann, kann am besten über Aktien der Produzenten und Explorer abgebildet werden:

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Stefan Bode


 

Triumph Gold – Nach Kursrücksetzer wieder kaufbar

Die Aktie von Triumph Gold (ISIN: CA8968121043, WKN: A2DK8F, Symbol: 8N61)
notiert derzeit bei 0,14 EUR und das Unternehmen wird mit einer Marktkapitalisierung von 21,1 Mio. Euro bewertet. Nach der im März 2020 gestartete Bullenrallye, die am 27. Juli bei 0,29 Euro ihr kurzfristiges Ende fand, ging die Aktie von Triumph Gold in eine Korrekturphase über. Bei dieser Bullenmarktrallye wurde mit dem Erreichen der 0,14 EUR das markante 61,8% Korrekturlevel erreicht. Oftmals beachten die Marktteilnehmer die Marke zwischen 61,8% und 78,6% Korrekturlevel, denn in dieser Zone wechseln die Aktien aus meist den schwachen Händen hin zu den Investoren mit den starken Händen. Diese legen dann den Grundstein für den nächsten Aufwärtsimpuls. Mit dem Freegold Mountain Projekt in Yukon, Kanada, kaufen sich die Investoren bei Triumph Gold in drei Liegenschaften ein. Diese sind die „Revenue“ Kupfer-Gold-Moblydän-Silber Lagerstätte, die „Nucleus“ Gold Lagerstätte und das polymetallische Adersystem von „Tinta Hill“. Wer daher auf eine Fortsetzung der Gold- und Silberrallye setzen will, sollte nun wieder spekulative Positionen bei Triumph Gold aufbauen.

First Majestic Silver – Top Quartalszahlen

Die Aktie von First Majestic Silver (ISIN: CA32076V1031, WKN: A0LHKJ, Symbol: FMV) ist vom März bis Ende Juli 2020 um über 266 Prozent angestiegen. Von dort aus setzte eine 50% Korrektur bis Anfang Oktober 2020 ein und aktuell notiert die Aktie bei 9,35 Euro. Die Marktkapitalisierung beträgt bei diesem Aktienkurs 1,96 Mrd. Euro.
Die Produktion im dritten Quartal 2020 lag bei 3,2 Millionen Unzen Silber und 25.771 Unzen Gold.
In den ersten neun Monaten (inklusive LockDown) wurden bisher 8,1 Millionen Unzen Silber und 73.738 Unzen Gold produziert. Damit liegt First Majestic Silver zwar Corona-bedingt hinter der Produktion des letzten Jahres, doch durch die gestiegenen Gold- und Silberpreise sollte der Umsatz dennoch konstant geblieben sein. Durch die klare Fokussierung auf die Silberproduktion in Mexiko mit den Santa Elena, San Dimas und La Encantada Minen ist das Unternehmen ein klares Hebelpapier auf den Silberpreis, welches durch das „Abfallprodukt“ Gold noch eine kleine zusätzliche Absicherung für die Investoren bietet.

Yamana Gold – Gold und Silber Output schon wieder erhöht

Die Aktie von Yamana Gold (ISIN: CA98462Y1007, WKN: 357818, Symbol: RNY) ist von März bis August 2020 um über 198 Prozent angestiegen. Sie notiert derzeit bei 4,95 Euro und wird mit einer Marktkapitalisierung von 4,67 Mrd. Euro bewertet. Das Unternehmen produzierte im dritten Quartal 2020 insgesamt 201.772 Unzen Gold und ca. 3,04 Millionen Unzen Silber in Nord- und Südamerika. Umgerechnet in Goldäquivalente waren das 240.466 Unzen Gold. Das ist ein Produktionsanstieg zum zweiten Quartal 2020 um über 23 Prozent. Auf Grund des guten Ergebnisses wurde nicht nur der Jahresausblick angehoben, sondern auch die Dividende soll wieder angehoben werden, diesmal sogar um 50% auf nunmehr 0,105 CAD (entspricht ca. 0,066 € je Aktie). Seit dem zweiten Quartal 2019 wurde damit die Dividende um 425% angehoben. Die genauen Zahlen und Geschäftsprognosen werden zum 29. Oktober 2020 auf der Website von Yamana Gold zur Verfügung gestellt.

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„Nach Gold drängt, Am Gold hängt. Doch alles. Ach wir Armen!“ stellte bereits Gretchen in Goethes Faust I fest. Der Bezug von damals ist noch genauso aktuell, denn Goethe behandelt in seinen beiden Werken auch die ungedeckten Schuldscheinausgaben, die damals und bisher immer in der Geschichte der Menschheit zur Entwertung der Kaufkraft geführt haben. Auch wenn das heutige Gelddrucken und Aufkaufen von Staatsanleihen mit der Modern Monetary Theorie gerechtfertigt wird, so ändert sich durch wohlklingende Namen nicht das folgenschwere Endergebnis. Wer das Endergebnis nicht abwarten will, der kauft jetzt Gold und Silber und nimmt das Aufwärtspotential mit Rohstoffaktien voll mit.

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„Gold ist Geld – alles andere ist Kredit“, sagte der Bankier J.P. Morgan (1837 - 1913) als einer der einflussreichsten Privatbanker und Unternehmer seiner Zeit bereits vor mehr als 120 Jahren. Jeder, der heute in die Bilanzen der weltweiten Notenbanken schaut und sich die exponentielle Zunahme der neugeschöpften Geldmenge ansieht, dürfte spätestens im Jahre 2021 verstehen, was J.P. Morgan bereits damals gemeint hat. Allein im Februar 2021 stieg diese im Euroraum um 12,3% zum Vorjahresmonat an. Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt und in Geldwerten wie Staatsanleihen und Sparbüchern investiert bleibt, der verliert immer schneller seine Kaufkraft, während Sachwertinvestoren ihre Kaufkraft z.B. via Aktien behalten oder gar erhöhen können. Nur angewandtes Wissen kann zum Schutz der Ersparnisse führen; daher heute drei Alternativen.

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Kommentar vom 08.04.2021 | 05:45

Die 20er Jahre des 21. Jahrhunderts werden wahrscheinlich als Jahrzehnt des weltweiten Umbruchs und der Rohstoffe in die Geschichtsbücher eingehen. Durch die Lockdown-Politik und Schließung ganzer Wirtschaftszweige sind nach einem Jahr bereits massivste wirtschaftliche Auswirkungen sichtbar. Die Knappheit an den verschiedensten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen macht sich in immer mehr Teilen der deutschen wie auch der globalen Wirtschaft bemerkbar. Kunststoffknappheit in der Verpackungsindustrie, Dachlatten bei Dachdeckern, OSB-Platten bei den Innenausbauern usw.. Die Lieferfristen verschieben sich immer weiter nach hinten und die Preise sind teilweise um 50 – 100 Prozent gestiegen. Dazu kommt der wachsende Vertrauensverlust in die Politik. Genau diese Mischung lässt Rohstoffe aller Art deutlich über Jahre steigen, denn verloren gegangenes Vertrauen wird nicht durch „Ehrenerklärungen“ zurückerlangt.

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