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15.10.2020 | 05:45

Nachhaltigkeit bietet viele Chancen – Nordex, Newlox Gold, Powercell Sweden

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Bildquelle: pixabay.com

Das Konzept der Nachhaltigkeit (engl. Sustainability) ist so alt wie die Menschheit und erhielt doch erst in den 1990er Jahren wieder vermehrt Einzug in die Kapitalanlagen und die weltweiten Börsen. Der hinter der Nachhaltigkeit stehende Grundgedanke ist die langfristige Erhaltung der Umwelt mittels verantwortungsbewusster Nutzung nachwachsender und erneuerbarer Ressourcen. Der Trend zu mehr Verantwortung auch bei den Kapitalanlagen kommt bei immer mehr Unternehmen an. Daher lohnt ein Blick in die Branche der erneuerbaren Energien, wie Wind- und Wasserstoffenergie sowie auch in einen Anwendungsbereich in der Goldbranche.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Stefan Bode


 

PowerCell Sweden – Fokussierung Brennstoffzellen

Die skandinavische Wasserstoff-Aktie von PowerCell Sweden (WKN: A14TK6 ISIN: SE0006425815 Ticker: 27W) ist u.a. an seiner Heimatbörse Stockholm notiert. Als schwedischer Brennstoffzellen-Hersteller lief das bisherige Börsenjahr sehr volatil, aber trotzdem gut. Seit Jahresanfang 2020 ging es bis zum gestrigen 14.10.2020 um über 85 Prozent gen Norden. Zwischenzeitlich stand die Aktie im Juli 2020 teilweise um über 145 Prozent oberhalb des Kurses vom 01.01.2020, gab dann aber bis zum 24. September 2020 um über 45 Prozent nach. Seitdem kennt die Aktie zum wiederholten Male nur eine Richtung – Norden. Bereits seit dem 24.09.2020 konnte der Wasserstoffwert bis zum gestrigen Börsenschluss um 40% zulegen. Grund für den starken Anstieg der letzten drei Wochen ist der Ausbruch aus dem charttechnischen Abwärtstrend, den die Bullen für sich nutzten. Ob der charttechnische Ausbruch genauso nachhaltig wie die Produkte von PowerCell sind, wird den Investoren die Zukunft zeigen. Idealerweise hebt die Aktie genauso ab, wie der Jungfernflug der sechssitzigen Piper Malibu, für die PowerCell bekanntlich das Brennstoffzellen-System geliefert hatte.

Newlox Gold – Umwelttechnologie beim Junior-Goldproduzenten

Der kanadische Junior-Goldproduzent Newlox Gold (WKN: A1XFBG ISIN: CA65151R1001 Ticker: NGO) ist First-Mover im Bereich des nachhaltig gewonnenen Goldes. Der weltweite Gesamtmarkt innerhalb der Bergbauindustrie beträgt 27 Milliarden USD und begann wie so oft mit einem glücklichen Zufall. Wie der CEO von Newlox Gold berichtete, fiel den Bergbauingenieuren vom Gründungsteam des Unternehmens irgendwann auf, dass bei all den Explorationen der letzten Jahrzehnte, die alten Abraumhalden höhere Goldgehalte aufwiesen, als die eigentlichen neuen Explorationen. Lange Geschichte – kurz erklärt:
In vielen dritte Weltländern wird veraltete Technologie verwendet und nur 40% des Goldes kann damit aus dem Gestein gewonnen werden. Das ist nicht einmal mehr die Hälfte von dem, was heutzutage möglich ist. Ca. 20% der weltweiten Goldproduktion wird handwerklich mit veralteten Technologien gewonnen. Daraus ergibt sich ein 27 Mrd. USD Markt, den bisher kein Unternehmen bearbeitet. Aktuell gewinnt Newlox Gold auf Costa Rica bereits nachhaltiges Gold und beseitigt gleichzeitig historische Umweltverschmutzungen. Das anfängliche Testprojekt aus dem Sommer 2019 wird gerade kommerziell hochgefahren und soll im ersten Quartal 2021 den Vollbetrieb erreichen. Das Projekt Boston, ebenfalls auf Costa Rica, ist ein Jointventure mit den örtlichen Bergarbeitern mit Gewinnteilung. Die Inbetriebnahme dieses Projektes wird ebenfalls im ersten Quartal 2021 erwartet.

Nordex – Ausbruch trotz Einbruch

Der Windkraftanlagenbauer Nordex (WKN: A0D655 ISIN: DE000A0D6554 Ticker: NDX1) konnte im dritten Quartal 2020 deutlich weniger Aufträge gewinnen als im Vorjahr. Zwar wurden 271 Windenergieanlagen mit 1.228,6 Megawatt Gesamtleistung bestellt, dennoch bedeutet dies gegenüber 2019 einen Rückgang von 28 Prozent. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2020 und der fortlaufenden Corona-Pandemie ist das Ergebnis aber eine deutliche Steigerung und damit positiver als erwartet. Daher reagierte der Aktienkurs mit einem charttechnischen Ausbruch trotz Einbruch der Bestellungen.
50 Prozent der Aufträge stammten durch zwei Großprojekte aus den USA von dem Nordamerikanischen Region. 31 Prozent der Aufträge stammten aus Europa, vorwiegend aus dem Heimatmarkt Deutschland aber auch den Niederlanden, Großbritannien und Frankreich. Die restlichen Aufträge von 19 Prozent entfielen auf Projekt aus Kolumbien und Brasilien.


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Kommentar vom 07.04.2021 | 05:45

Die Energiewende mit dem Ausbau von erneuerbarer Energie wird in der EU, aber auch in den USA, Kanada und Großbritannien forciert vorangetrieben. Damit einhergehend steigt der Verbrauch von Rohstoffen wie Kupfer und Seltenen Erden deutlich an. Allein in Deutschland stehen über 29.600 Windkraftanlagen auf dem Festland mit einem Zubau in 2020 von 420 Neuanlagen. Dabei wird für die Produktion moderner Windkraftanlagen bis zu 30 Tonnen Kupfer je Anlage inkl. Anschluss an das Stromnetz verbraucht. Aber auch der Kupferverbrauch in den Häusern, wie bei der E-Mobilität legt rasant zu. E-Autos brauchen je nach Modell doppelt bis dreimal so viel Kupfer wie Autos mit Verbrennungsmotor. Der Verbrauch in Eigenheimen ist in den letzten 30 Jahren um ca. 56 Prozent angestiegen. Mittlerweile beträgt der durchschnittliche Kupferanteil je Haus (Stand 2020) ungefähr 244 kg Kupfer. Der Kupferverbrauch wächst immer rasanter.

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Riesiger Kupferverbrauch – BYD, Nordex, Kodiak Copper

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Kommentar vom 31.03.2021 | 05:45

Mit Forcierung der Energiewende in Deutschland aber auch weltweit ist der Verbrauch von Rohstoffen wie Kupfer und seltenen Erden drastisch angestiegen. Allein eine moderne Windkraftanlage benötigt in der Produktion nebst der nötigen Infrastruktur zum Anschluss der Anlage bis zu 30 Tonnen Kupfer. In Deutschland sind bereits ungefähr 400.000 Tonnen Kupfer für die Windenergie verbaut worden. Aber auch jedes neues bzw. saniertes Haus steigert den Kupferverbrauch deutlich. Wurden in 1990 noch ca. 156 kg je Haus an Kupfer verwendet, ist der durchschnittliche Kupferanteil je Haus im Jahre 2020 um 56% auf ca. 244 kg Kupfer angestiegen. Auch die e-Mobilität treibt die Kupfernachfrage an, denn ein E-Auto braucht im Schnitt fast dreimal so viel Kupfer wie ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.

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Kommentar vom 22.03.2021 | 05:55

Mit Joe Biden und seiner Administration ist eine neue internationale Krise im Anmarsch. Kaum 60 Tage im Amt eskalierte der neue Präsident der Vereinigten Staaten und bezeichnete den russischen Präsidenten Wladimir Putin als Mörder. Daraufhin beorderte Russland seinen Botschafter aus Washington zurück; gleichzeitig bot Wladimir Putin dem US-Präsidenten aber eine Live-Aussprache an, um eine irreversible Verschlechterung zu verhindern. Diese lehnte das Weiße House ab, weil Joe Biden „keine Zeit“ dafür hätte.
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