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13.04.2021 | 05:45

Gold ist Geld, … – Triumph Gold, Newmont Gold, Barrick Gold

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Bildquelle: pixabay.com

„Gold ist Geld – alles andere ist Kredit“, sagte der Bankier J.P. Morgan (1837 - 1913) als einer der einflussreichsten Privatbanker und Unternehmer seiner Zeit bereits vor mehr als 120 Jahren. Jeder, der heute in die Bilanzen der weltweiten Notenbanken schaut und sich die exponentielle Zunahme der neugeschöpften Geldmenge ansieht, dürfte spätestens im Jahre 2021 verstehen, was J.P. Morgan bereits damals gemeint hat. Allein im Februar 2021 stieg diese im Euroraum um 12,3% zum Vorjahresmonat an. Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt und in Geldwerten wie Staatsanleihen und Sparbüchern investiert bleibt, der verliert immer schneller seine Kaufkraft, während Sachwertinvestoren ihre Kaufkraft z.B. via Aktien behalten oder gar erhöhen können. Nur angewandtes Wissen kann zum Schutz der Ersparnisse führen; daher heute drei Alternativen.

Lesezeit: ca. 3 Minuten. Autor: Stefan Bode


 

Triumph Gold – Ver-3-fachung voraus

Nach dem starken Anstieg in 2020 ist das Unternehmen Triumph Gold (ISIN: CA8968121043, WKN: A2DK8F, Symbol: 8N61) durch die Goldpreiskorrektur in den vergangenen Monaten überproportional abverkauft worden. Dies ist aber zugegebener Maßen bei Goldexplorern wie Triumph Gold völlig normal, denn diese Aktien sind typische Hebel auf den Goldpreis und der wirkt bekanntlich in beide Richtungen. Genau dieses Wissen sollten Anleger nun nutzen, denn der Goldpreis scheint die seit August 2020 laufende Korrektur im April 2021 beendet zu haben. Das würde bedeuten, dass sich der negative Hebel nun wieder umkehrt in einen positiven Hebel übergeht. Triumph Gold stand im Hoch Ende Juli 2020 bei 0,29 Euro und notiert derzeit nur noch bei 0,103 Euro. Damit ergibt sich bei einem weiter anspringenden Goldpreis ein Potential der Ver-3-fachung des Aktienkurses. In 2020 wurde dies innerhalb von 4 Monaten erreicht und seitdem hat sich viel getan.

Das Unternehmen sitzt auf einem Goldschatz und deswegen sind auch institutionelle Investoren und Rohstoffproduzenten längst an Bord. Der weltweit größte Goldproduzent Newmont ist jedenfalls mit über 10 Prozent Unternehmensanteil ein Ankeraktionär, genauso wie auch der Zijn Mining Fund mit knapp unter 10 Prozent. Auch Kanadas größter Kupferproduzent Teck Resources (WKN: 858265 ISIN: CA8787422044 Ticker: TEKB) ist seit Februar 2021 mit von der Partie bei Triumph Gold. Das Unternehmen ist dadurch sehr gut finanziert und das diesjährige Bohrprogramm dürfte wieder für etliche Überraschungsergebnisse gut sein. Bei den aktuellen Kursen von 0,103 Euro ist der Goldexplorer ein klarer Kauf. Widerstandsbereiche bei der anstehenden Aufwärtsbewegung liegen bei 0,26 Euro und 0,39 Euro ,wobei letztgenannter nicht so einfach überwunden werden dürfte.

Newmont – Inflationsabsicherung

Der weltweit größte Goldproduzent 2020 war das US-amerikanische Unternehmen Newmont (WKN: 853823 ISIN: US6516391066 Ticker: NMM). Das Unternehmen überzeugt seit Jahren durch Konstanz und gehört in jedes langfristig solide aufgebaute Depot. Die heute benannten Rohstoff-Aktien dienen dabei als Inflationsabsicherung gegenüber den umfangreichen „Konjunkturprogrammen“ der USA oder auch der Europäischen Union. Durch mittlerweile steigende 10-jährige Staatsanleihen der USA oder der BRD wird die steigende Inflationserwartung bereits angezeigt und mahnen die Angst der Kapitalmärkte gegenüber der Zentralbankpolitik an.

Newmont ist dabei als Goldproduzent mit seiner langfristig abgesicherten Projektpipeline breit gefächert aufgestellt und ein klarer Value-/Werttitel mit viel Wachstumspotential. Die Goldreserven werden mit ca. 94 Millionen Unzen beziffert und 88 Prozent dieser Reserven befinden sich in Amerika und Australien. Bei einer jährlichen Produktion von ca. 8 Millionen Unzen Gold sind die Produktionskapazitäten bis 2032 ausgelastet. Durch permanente Bohrprogramme und Übernahmen werden diese sicherlich noch erweitert werden, denn über 101 Millionen Goldunzen sind bisher als Ressourcen bereits identifiziert. Newmont generiert mit jedem Anstieg des Goldpreises um 100 USD einen freien Cash Flow von 400 Millionen USD. Mit einem freien Cashflow im vierten Quartal 2020 von ca. 1,260 Milliarden USD und einer Dividendenrendite von 3,58 Prozent notiert die Aktie aktuell bei 61,51 USD (51,50 Euro).

Barrick Gold – Einstieg nicht verpassen

Barrick Gold (ISIN: CA0679011084 WKN: 870450 Ticker: ABR) ist als Goldproduzent trotz des gefallenen Goldpreises ebenfalls einer der großen Profiteure der ausufernden Staatsverschuldung und des massiven Gelddruckens der Zentralbanken. Auch wenn die Goldreserven in Q.4 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent zurückgekommen sind, betragen diese immer noch 68 Millionen Goldunzen. Damit liegt Barrick Gold nach Newmont auf Platz 2 der Weltrangliste. Auch die Goldpreisannahme liegt mit einem Verkaufspreis von 1.200 USD/Unze um 100 USD/Unze unter dem Branchenschnitt. Das ist sehr konservativ, zumal der Goldpreis zum 13. April 2021 bei 1.740 USD notiert. Auch die Kostenquote bei der Goldproduktion liegt noch unter 1.000 USD je Unze Gold und der Verkaufspreis lag trotz Goldpreiskorrektur immer über 1.700 USD je Unze.

Bei einem Aktienkurs von 21,20 USD je Aktie wird das Unternehmen mit ca. dem 10-fachen freien Cash Flow gehandelt. Damit ist das Unternehmen im Vergleich zu anderen Branchen sehr günstig bewertet und wenn die Barmittel zur Schuldenreduktion genutzt würden, wäre das Unternehmen schuldenfrei. In der heutigen Wirtschaft gibt es jedenfalls nicht mehr allzu viele Unternehmen, die mit so starkem Cash Flow aufwarten können. Die aktuelle Dividendenrendite von 1,56% p.a. dürfte im Laufe des Jahres und auch in den kommenden Jahren deutlich angehoben werden.


Interessenskonflikt & Risikohinweis

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„Nach Gold drängt, Am Gold hängt. Doch alles. Ach wir Armen!“ stellte bereits Gretchen in Goethes Faust I fest. Der Bezug von damals ist noch genauso aktuell, denn Goethe behandelt in seinen beiden Werken auch die ungedeckten Schuldscheinausgaben, die damals und bisher immer in der Geschichte der Menschheit zur Entwertung der Kaufkraft geführt haben. Auch wenn das heutige Gelddrucken und Aufkaufen von Staatsanleihen mit der Modern Monetary Theorie gerechtfertigt wird, so ändert sich durch wohlklingende Namen nicht das folgenschwere Endergebnis. Wer das Endergebnis nicht abwarten will, der kauft jetzt Gold und Silber und nimmt das Aufwärtspotential mit Rohstoffaktien voll mit.

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Kommentar vom 18.03.2021 | 05:45

Eine seit über 6.000 Jahre alte Fluchtwährung übernimmt immer mehr Bedeutung in einer Welt explodierender Schulden, exponentiellen Aufblähens von frisch kreiertem Geld, wie auch einer anziehenden Teuerungsrate. Die seit Anfang August 2020 laufende Korrektur des Goldpreises könnte bereits im März 2021 ein Ende gefunden haben.
Da sich die fundamentalen Rahmendaten für den Goldpreis stetig verbessern und das Vertrauen der weltweiten Anleger in die Regierungen und Staatsanleihen immer weiter schwindet, sollte jeder Investor Gold und Goldaktien in seinem Depot wissen. Aktuell ist die Zeit der antizyklischen Investoren, die größtenteils unterbewertete Goldexplorer und Goldproduzenten günstig einkaufen.

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Kommentar vom 08.03.2021 | 05:45

Die meisten Menschen in Deutschland und vielen anderen Ländern der westlichen Welt sehen Korruption und Bestechlichkeit als moralisch verwerfliches Verhalten an. Personen, die sich durch Bestechung und der Vorteilsgewährung für sich oder andere Dritte hervortun, werden daher strafrechtlich verfolgt. Erfolgt die Korruption jedoch vermehrt bei hochrangigen Politikern von Regierungsparteien und Regierungsmitgliedern, dann unterminiert dies nicht nur die Glaubhaftigkeit in die Regierung, sondern erschüttert zudem auch das Vertrauen in staatliche Institutionen an und für sich – Stichwort „Masken-Raffkes“. In einer bereits gespaltenen Gesellschaft führt dies zu noch mehr Vertrauensverlust. Das dürfte auch einer der wesentlichen Treiber für die bevorstehende Trendwende am Goldmarkt sein, denn wer das Vertrauen in die Politik verliert, verliert auch unweigerlich das Vertrauen in die Währung.

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