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07.05.2021 | 05:45

Garant der E-Mobilität ist Lithium – Millennial Lithium, Rock Tech Lithium, Standard Lithium

  • Millennial lithium
  • Rock Technik Lithium
  • Standard Lithium
Bildquelle: pixabay.com

Alle großen Autobauer der Welt haben sich auf die Elektromobilität eingeschossen. Einige davon haben sich auch schon langfristig festgelegt und sich perspektivisch bereits aus der Produktion der Verbrennungsmotoren verabschiedet. Ein klares Statement, das zumindest im derzeitig vorherrschenden Zeitgeist bei den meisten Anlegern gut ankommt. Doch wer zu dem einen Nein sagt, der muss folglich innerhalb der Elektromobilität auch Ja zu den wichtigsten Rohstoffkomponenten sagen. Das ist unter anderem der Rohstoff Lithium und zwar in rauen Mengen. Lithiumaktien gehören daher in jedes langfristig ausgerichtete Depot.

Lesezeit: ca. 2 Minuten. Autor: Dr. Tim Faustmann


 

Deutschlands Lithiumversorger

Volkswagen hat mit Vorstandschef Diess eine klare Ansage hin zur E-Mobilität gemacht. Es werden keine neuen Verbrennungsmotoren mehr entwickelt, sondern nur noch bestehende Entwicklungen optimiert. Die Zukunft heißt E-Mobilität. Das klingt in der Marketingwelt alles sehr schön, doch wer versorgt Volkswagen, Audi & Co. in Deutschland mit dem nötigen Lithium und vor allem, gibt es überhaupt genug Lithium, um die zukünftige Nachfrage befriedigen zu können? Das Unternehmen Rock Tech Lithium (WKN: A1XF0V ISIN: CA77273P2017 Ticker: RJIB) rückte in den letzten sechs Monaten jedenfalls in den Fokus der Anleger. Von knapp 0,70 Euro je Aktie ging es bis zum heutigen 07.05.2021 auf 3,00 Euro hoch.

Ein beträchtlicher Anstieg, der auch seit Februar 2021 gehalten werden konnte. Der neueste Achtungserfolg des Unternehmens war der Wechsel von Stefan Krause zum stellvertretenen Vorsitzenden des Aufsichtsrates. Dieser war immerhin ehemaliger Finanzvorstand von BMW sowie der Deutschen Bank und verfügt über hervorragende Erfahrungen und Kontakte im Bereich der deutschen Industrie. Seine Aussage: „Automobilhersteller brauchen eine durchwegs saubere Energiestory, die jeder Prüfung standhält. Rock Tech wird ein wichtiger Partner der europäischen Automobilindustrie werden, wenn es um die Versorgung mit Lithium geht“, dürfte wohl ein klares Statement zum Stand von Rock Tech Lithium abgeben.

950 Prozent seit Mai 2020

Der Lithiumexplorer Standard Lithium (WKN: A2DJQP ISIN: CA8536061010 Ticker: S5L) kannte seit dem März-Tief 2020 nur vorwiegend eine Richtung: Aufwärts. Bis zum heutigen Freitag, den 07.05.2021, ging es um über 950 Prozent gen Norden. Das bisherige Allzeithoch markierte die Aktie dabei am 29. April 2021 mit 3,12 Euro und notiert derzeit bei 2,72 Euro. In der PFS – vorläufigen Wirtschaftlichkeitsbewertung – prognostiziert die Studie für das Smackover-Projekt eine jährliche Abbaumenge von 20.900 Tonnen Lithiumkarbonat und eine Lebensdauer von über 25 Jahren.

Um den Abbau des mehrstufigen Prozesses zügig voranzutreiben, ist Standard Lithium eine Partnerschaft mit Lanxess (WKN: 547040 ISIN: DE0005470405 Ticker: LXS) eingegangen. Auch wenn in der aktuellen Marktphase noch mit weiteren Kursrücksetzern zu rechnen ist, dürfte die Aktie langfristig interessant sein. Ein klarer Fall für die Beobachtungsliste.

Millennial Lithium – 550 Prozent in 11 Monaten

Die Aktie des in Argentinien tätigen Lithiumexplorers Millennial Lithium (WKN: A2AMUE ISIN: CA60040W1059 Ticker: A3N2) war in den letzten dreizehn Monaten einer der Stars am Lithium Himmel. Vom März-Tief 2020 ging es bis zum heutigen Freitag, den 07.05.2021, um über 340 Prozent aufwärts. Das Allzeithoch markierte die Aktie dabei am 21. Januar 2021 mit 3,84 Euro und notiert derzeit bei 1,94 Euro. Das Kursziel der Aktie sieht die Investmentbank Cantor Fitzgerald bei 6,50 CAD je Aktie, was ungefähr 4,30 Euro entspricht. Vom aktuellen Kurs wäre das noch ein Potential von über 122 Prozent.

Spannender als die Kursempfehlung der Investmentbank Cantor Fitzgerald war aber die Produktion von hochreinem Lithiumkarbonat. Hierbei wird eine Reinheit von 99,96 Prozent erreicht und das Lithiumkarbonat kann damit direkt in der Batterieproduktion verwendet werden. Diese erste Charge an geförderter Lithiumkarbonat-Sole ist deshalb so spannend, weil die Pilotanlage zu vollster Zufriedenheit das Lithiumkarbonat in Industriequalität zur Verfügung stellen konnte. Damit ist ein Preisaufschlag im Verkauf möglich und erhöhte die Marge von Millennial Lithium.


Interessenskonflikt & Risikohinweis

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Kommentar vom 18.05.2021 | 05:18

Die Börsenindizes wie der DAX 30, Dow Jones 30, Nasdaq 100 oder S&P 500 rennen seit Monaten von einem Allzeithoch zum nächsten. Seit März 2020 wurde bisher jeder Kursrücksetzer aufgekauft. Während sich der Nasdaq 100 seit März 2020 bereits verdoppelt hat, stehen die anderen drei Indizes noch vor der Verdopplung. Aber werden sie dies noch erreichen oder ist die seit zwei Wochen anhaltende Schwäche ein Trendwendesignal nach 14 Monaten Dauerrallye? Vielleicht schichten jetzt auch institutionelle Anleger ihre Depots um und nehmen Gewinne aus den teilweise mit dem 50 bis 60-fachen Jahresumsatz bewerteten Aktien mit. Die Umschichtung der Gewinne scheint jedenfalls in Rohstoffe und Rohstoffaktien zu erfolgen. Klar, denn diese profitieren direkt von steigenden Rohstoffpreisen.

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Kommentar vom 08.04.2021 | 05:45

Die 20er Jahre des 21. Jahrhunderts werden wahrscheinlich als Jahrzehnt des weltweiten Umbruchs und der Rohstoffe in die Geschichtsbücher eingehen. Durch die Lockdown-Politik und Schließung ganzer Wirtschaftszweige sind nach einem Jahr bereits massivste wirtschaftliche Auswirkungen sichtbar. Die Knappheit an den verschiedensten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen macht sich in immer mehr Teilen der deutschen wie auch der globalen Wirtschaft bemerkbar. Kunststoffknappheit in der Verpackungsindustrie, Dachlatten bei Dachdeckern, OSB-Platten bei den Innenausbauern usw.. Die Lieferfristen verschieben sich immer weiter nach hinten und die Preise sind teilweise um 50 – 100 Prozent gestiegen. Dazu kommt der wachsende Vertrauensverlust in die Politik. Genau diese Mischung lässt Rohstoffe aller Art deutlich über Jahre steigen, denn verloren gegangenes Vertrauen wird nicht durch „Ehrenerklärungen“ zurückerlangt.

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Kommentar vom 31.03.2021 | 05:45

Die industriellen Anwendungen für Lithium sind vielseitig und für unterschiedlichste Wirtschaftsbereiche entscheidend. Der aktuell größte Bedarf an Lithium besteht in der Batterieindustrie. Elektrofahrzeuge sind auf dem Vormarsch und damit auch die Nachfrage nach Lithium. Das für die Batterieproduktion benötigte Lithiumhydroxid wird derweil meistens noch in China produziert. Damit sind aber viele Unternehmen abhängig von der Versorgung aus China. Wie schnell Wirtschaftskriege vom Zaun gebrochen werden können oder sich auch ein Containerschiff im Suez-Kanal verkeilen kann, konnte in den letzten Wochen live beobachtet werden. Das ist auch entsprechend kritisch für deutsche Autobauer. Allen voran der VW Konzern, der sich klar auf die e-Mobilität eingeschossen hat und sechs „Gigafabriken“ plant, muss seine Lithiumversorgung langfristig sicherstellen.

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